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AAD 
Analog Analog Digital - Kennzeichnung bei Audio-CD: Aufnahme
mit analoger Studiotechnik, im Studio analog abgemischt und
mit einem digitalen Master auf CD kopiert.
Abtastgeschwindigkeit 
Die Abtastgeschwindigkeit einer CD ist konstant (CLV). Sie
beträgt je nach Spiellänge der CD zwischen 1,2 m/s
und 1,4 m/s. Die Drehzahl muss dabei jedoch reguliert werden,
da die Radien der Spuren nach aussen grösser werden.
Um nun einen optimalen Lesezugriff zu gewährleisten,
wird bei modernen CD-ROM Laufwerken teilweise im CAV-Modus
gelesen, d.h. die CD rotiert in dieser Betriebsart mit konstanter
Drehzahl.
ADD 
Analog Digital Digital - Kennzeichnung bei Audio-CD: Aufnahme
mit analoger Studiotechnik, im Studio digital abgemischt und
mit einem digitalen Master auf CD kopiert.
Amaraybox 
Grössere Verpackung für DVDs oder auch CDs mit dem
sogenannten Slipsheet als Grafikträger
Analog 
Bei der Tonaufzeichnung werden die Tonschwingungen in entsprechende
elektromagnetische Signale umgesetzt. Die Analogtechnik ist
der Digitaltechnik unterlegen, weil trägerbedingte Nebengeräusche
nicht von der gewünschten Klanginformation getrennt werden
können.
Aufdruck
Für die Beschriftung der CD-R stehen mehrere Varianten
zur Verfügung. Der klassische schwarze Thermotransferdruck
erfolgt direkt auf die CD. Er ist wasserfest und kostengünstig.
Für farbige Tintenstrahlaufdrucke werden
spezielle "Printable CD-Rs" verwendet,
deren rauhe Oberfläche die Tinte aufnimmt. Wie bei jedem
Tintenstrahlausdruck ist auch hier eine 100%ige Wasserfestigkeit
nicht gegeben. Abhilfe können spezielle Photolacke oder
Versiegelungen schaffen.
Authoring
Das Authoring wird benötigt, um die einzelnen Datenströme
(Audio, Video) zu einem einzelnen Datenstrom zusammen zu führen.
Es wird eine Menüstruktur programmiert und am Endes des
Authoring liegt ein Image vor, welches auf die DVD kopiert
wird. -> siehe DVD-Authoring

Bar-Code

Maschinenlesbare Produktnummer in Form von unterschiedlich
dicken senkrechten Strichen und Balken. Bar-Codes können
über einen Laserstrahl gelesen werden. Nach dem Codierungssystem
werden Bar-Codes auch EAN (European Article Number) oder UPC
(Uniform Product Code) Code genannt.
Bedruckbarer Bereich

Da ein Drucker nicht bis zum äußeren Papierrand
drucken kann, wird der bedruckbare Bereich angegeben. Wenn
Druckvorlagen erstellt werden, muss dieser aus den Druckspezifikationen
herausgesucht und beachtet werden. Dies gilt auch für
die CD-Bedruckung.
Blue-Book

Hier sind die Formate für CD-Extra, eine CD mit Audio
und Daten-Session spezifiziert.
-> Siehe CD-Book-Normen
Booklet

Heftchen welches in die vorderen Klappe der Jewel-Box oder
Slimlinebox eingeschoben wird. Booklets können bis zu
96 Seiten beinhalten. Sie können bis zu 4/4-farbig bedruckt
werden. Die erste Zahl beziffert die Anzahl der Farben auf
der ersten und letzten Seite und die zweite die Anzahl der
Farben auf den Innenseiten.

CD-DA (Digital Audio) 
Dies ist die Audio-CD entsprechend RedBook mit 2 Kanälen
(Stereo) zu 16 Bit Abtasttiefe und 44100 Abtastwerten pro
Kanal und Sekunde.
CD-i (interactive) 
Sie entspricht von der Architektur her einer CD-ROM/XA. Jedoch
enthält jede CD-i eine Applikation (ein Programm) für
das Betriebssystem CD-RTOS des Players.
CD-Ready

Eine Audio-CD, die Merkmale einer CD-i aufweist. Die Pause
vor Track 1 ist mindestens 182 Sekunden lang. In ihr werden
alle CD-i-Informationen gespeichert. Diese "Pause" wird von
CD-Playern übersprungen.
CD-R Herstellung

Die bespielbare CD (CD-R) basiert auf einer anderen Technik
als die gepresste CD. Sie besteht aus einem transparenten
Kunststoffträger, in dessen Oberfläche eine mikroskopisch
feine Rille eingearbeitet ist. Diese minimale Vertiefung dient
der Führung eines Lasers, der durch Hitzeentwicklung
die Lichtdurchlässigkeit einer Farbschicht (Dye) in kleinsten
Bereichen verändert. Die so entstandenen "Pits"
können von einem schwachen Laser durch den veränderten
Reflektionsgrad einer darüberliegenden Silberschicht
wieder abgetastet werden.
Um einwandfreie Kopien zu gewährleisten, sollten die
Spezifikationen genau eingehalten werden.
CD-R (Recordable) 
Das System der einmal beschreibbaren CD wird im Orange Book,
Part 2, definiert. Mit Hilfe spezieller CD-Recorder können
CDs in Kleinserie selbst hergestellt werden. Diese CDs sind
je nach ihrem Inhalt (Audio-, Video-, ROM-Daten) auf den entsprechenden
Plattformen lesbar. Synonyme für die CD-R sind: One-Off,
Goldene CD, CD-WO. Die CD-R ist nicht mit der CD-MO (Magneto-optical)
kompatibel!
CD-ROM (Read
Only Memory) 
Eine nicht beschreibbares Speichermedium auf dem Daten nach
einem optischen Verfahren gespeichert werden.
Die Aufzeichnung zur Speicherung von computerlesbaren Daten
erfolgt in zwei Modi: Mode 1 enthält 2048 Byte Nutzerdaten
pro Sektor (Block) zzgl. Daten zur Fehlererkennung und -korrektur,
wodurch erst die Datensicherheit erreicht wird, die eine CD-ROM
für Computeranwendungen interessant macht. Mode 2 verfügt
nicht über die vorgenannten Korrekturmöglichkeiten,
bietet dafür aber 2336 Bytes pro Block. Damit ist Mode
2 prädestiniert für datenintensive Anwendungen,
bei denen es in erster Linie auf eine hohe Datenrate ankommt
(Video, Audio).
CD-ROM/XA (Extended Architecture)

Sie ermöglicht die Verzahnung von Audio/Video- und ROM-Daten
in einem Track, was der Synchronisation von z.B. ROM-Daten
und Audio förderlich ist. Die Datenaufzeichnung erfolgt
in Mode 2, Form 1 und 2. Die CD-ROM/ XA-Struktur findet bei
Multisession-CDs, Photo-CDs, CD-Extras und CD-is Anwendung.
CD-RW (Read/Write) 
Dies ist ein Standard (beschrieben im OrangeBook, Part 3)
für eine wiederbeschreibbare CD, deren Funktion auf einer
Veränderung der Reflexion beruht. Für das Lesen
der CD-RW werden spezielle Recorder und Player benötigt.
Verfügbare Anwendungen sind CD-ROM und CD-Audio.
CD-Text 
Dies ist eine Audio CD nach RedBook Spezifikation, bei der
die sonst ungenutzten Subcode-Kanäle für die Speicherung
zusätzlicher Informationen genutzt werden. Diese werden
dann in CD-Playern mit Text-Decoder im Display angezeigt.
Möglich sind alphanumerische Informationen sowie Logos
monochrom oder in Farbe. Maximal können simultan 21 Zeilen
á 40 Zeichen dargestellt werden. Anwendungsbereiche
sind Karaoke, Album-Infos, ISRC-, Copyright-Anzeige, usw..
CDTV 
(Commodore Dynamic Total Vision) Dies war eine CD nach Yellow
Book. Die Daten sind im Format ISO 9660, Level 2, aufgezeichnet,
was Dateinamen bis zu 30 Zeichen ermöglicht. Damit waren
sie nur auf Amiga-Computern mit dem Betriebssystem Amiga-DOS
und natürlich auf den CDTV-Geräten abspielbar.
CIRC 
Der Cross-Interleave-Reed-Solomon-Code (CIRC) ist Bestandteil
des Kodiervorgangs jeglicher auf einer CD enthaltener Nutzerdaten,
unabhängig vom Format. Beim Auslesen der Daten während
der Wiedergabe ermöglicht der CIRC die Korrektur in einem
zweistufigen Dekoder. Von diesem werden fehlerhafte Datensätze
mit Flags gekennzeichnet. Die Flags der Form CxFy werden von
einer logischen Schaltung umgesetzt in die Form Ezy. Diese
Form wird in Inspektionssystemen (siehe auch Replikation)
allgemein zur Fehlerauswertung eingesetzt und ist ein Mass
dafür, wieviele fehlerhafte Datenblöcke an jeder
Korrekturstufe aufgetreten sind. Obwohl jedes Abspielgerät
für CDs diesen Dekoder enthält, ist die Leistungsfähigkeit
der einzelnen Geräte doch sehr unterschiedlich. Ursache
sind die verschiedenen Strategien, die bei der Rekonstruktion
der Daten angewandt werden.
CMYK 
Für den Druck ist das Farbmodell CMYK nötig. In
den geläufigen Grafikprogrammen wird das Farbmodell RGB
verwendet. Bei der Wandlung kann es zu ungewünschten
Veränderungen/Verschiebungen kommen.
Covercard 
Die Covercard bezeichnet die Form des zweiseitigen Booklets
und kann z.B. vierfarbig bedruckt werden. Covercard (4/4)-
hierbei bezeichnet die erste Zahl die Anzahl der Farben auf
der ersten Seite und die zweite die Anzahl der Farben auf
der Innenseite. Bei (1/0) wird die erste Seite schwarz/weiß
gedruckt. Sie kann in Jewel- oder Ultrabox verwendet werden.

DDD 
Digital Digital Digital - Audio-Aufnahme mit digitaler Studiotechnik,
im Studio digital abgemischt und das digitalen Master auf
CD kopiert wurde. Neue Aufnahmen sind fast immer im DDD-Verfahren
aufgenommen.
DDS 
Aus dem Bereich der digitalen Audiospeicherung wurde auch
das Prinzip des R-DAT (Digital Audio Tape, Rotating Head,
4 mm Breite) übernommen. Die entsprechenden Laufwerke
tragen im EDV-Bereich die Bezeichnung DDS (Digital Data Storage).
Die zu verwendenden Kassetten sind für beide Anwendungen
geometrisch gleich, es kommt jedoch unterschiedliches Bandmaterial
zum Einsatz.
DigiPak 
Kartonverpackung in die eine spezielle Halterung für
die CD eingeklebt ist.
DLT 
Bandformat zur Speicherung von Datenmengen im Bereich von
10 bis 40 GByte. Eingabemedium für DVD-Mastering.
DualDisc 
DualDisc ist ein Produkt, welches sich mit seinem Dual-Konzept
an die aktuellen Vorlieben der Verbraucher im Bereich Audio
und Video wendet. Die DualDisc besitzt eine Audio-Seite und
eine DVD-Seite mit den Vorzügen der DVD Video.
Auf allen handelsüblichen CD und DVD Geräten und
PC´s abgespielt, verwandelt es sich in
ein einzigartiges Gespann und die Disc in ein visuelles und
akustisches Erlebnis.
DVD 
Digital Versatile Disc (digitale vielschichtige Scheibe)
Die DVD bietet eine um 8-fach höhere Datentransferrate
als die CD. Dies ermöglicht es, Video und Audio in überragender
Qualität wiederzugeben.
Vorteile der DVD sind:
- hohe Speicherkapazität
- hohe Geschwindigkeit beim auslesen
- hohe Zuverlässigkeit
- Vielseitigkeit
DVD: Durchmesser 120 mm
DVD-/+ 
Kapazitäten bis 4,7 GB . Die unterschiedlichen Formate
beruhen auf unterschiedlichen Technologien bei der Aufzeichnung
der Daten. In so genannten Combo-Laufwerken können bereits
beide Formate gelesen bzw. gebrannt werden. Es sollten aber
immer die Hinweise der Hersteller beachtet werden.
DVD-5 
Die DVD 5 ist die einfachste Variante einer produzierten DVD.
Sie hat, anders als die DVD 9, nur eine Informationsschicht
und wird auch nur von einer Seite ausgelesen. Damit erreicht
Sie eine Kapazität von ca. 4,7 GB, dies entspricht einer
Video-Spielzeit von ca. 120 Minuten (MPEG-Komprimierung)
DVD-9 
Die DVD-9 enthält zwei Informationsschichten auf einer
Seite. Daher muss sie, anders als die DVD 10, nicht umgedreht
werden. Die zweite Schicht hat jedoch eine geringere Kapazität,
die maximale Datenmenge liegt bei der DVD-9 bei ca. 8,5 GB,
dies entspricht einer MPEG-Video Spielzeit von ca. 200 Minuten.
DVD-Authoring 
Film Digitalisierung und Encoding. Der Prozess der notwendig
ist, um Filmmaterial in das für DVD-Player notwendige
MPEG2 Format umzuwandeln.
Es spielt keine Rolle, ob Ihr Ausgangsmaterial in einem modernen,
digitalen Format vorliegt oder in einem analogen Format wie
z.B. S-VHS oder Betacam.
Menü design Video-DVD´s mit Auswahlmenü, um
direkt verschiedene Clips oder Szenen der DVD anwählen
zu können, um verschiedene Sprachen auszuwählen
oder um sonstige Extras anzusehen, die zusätzlich auf
der DVD enthalten sind.
DVD-R 
Die DVD-R (DVD-Recordable) ist nur einmal beschreibbar. Die
DVD-R in handelsüblichen DVD-Rekordern kann bis zu 4,7
GByte beschrieben werden.
Dye 
Das Dye ist eine organische Material, welche sich bei CD-R
zwischen den Polycarbonatscheibe und der Metallbeschichtung
befindet. Diese wird von dem Laser des CD-Rekorders punktuell
so weit erhitzt, dass sich das Dye an dieser Stelle verfärbt
und den Laser beim Auslesen der CD weniger stark reflektiert.
Die Herstellung des Dye ist der komplexe Teil bei der CD-R
Produktion, da es unempfindlich gegenüber der normalen
UV-Strahlung des Sonnenlichts sein soll, andererseits aber
auf den Schreib-Laser des Rekorders reagieren soll.

E32 
Der Fehler E32 bedeutet, dass der Decoder des CD-Lesegerätes
bei der Fehlerkorrektur nicht alle fehlerhaften Datensätze
reparieren konnte und daher ungültige Daten weiterleiten
muss. Bei Audio und Video besteht u.U. die Möglichkeit,
die verlorenen Daten zu interpolieren (Concealing), bei CD-ROMs
geht dies nicht. Sie sind dann unbrauchbar. Siehe auch CIRC.
ECC, EDC 
Dies ist eine Möglichkeit zur Fehlererkennung (EDC- ErrorDetectionCode)
und -Korrektur (ECC - ErrorCorrection Code), die in jeden
einzelnen Datensektor einer CD-ROM eingebaut ist, und die
für eine rechentechnische Anwendung erst die notwendige
Datensicherheit liefert.
Encoding 
Encoding wird die Verschlüsselung einer Information genannt.
DVD Encoding nennt man den Prozess der notwendig ist um Filmmaterial
in das für DVD-Player notwendige MPEG2 Format umzuwandeln.
Exabyte 
Die Exabyte-Bandlaufwerke nutzen die bewährte Mechanik
der Hi-8-Video-Technik für die Datenspeicherung am Computer.
Die Daten werden in verschiedenen Formaten und Protokollen
auf dem Band (8mm) aufgezeichnet. Das ANSI- und das IBM-Format
erlauben den Zugriff auf jede einzelne Datei auf dem Band
und unterscheiden sich hauptsächlich in der Kodierung
der Daten. Das Protokoll, nach dem der Datentransfer stattfindet,
ist das DDP (Disc-Description-Protocol), Version 1.0. Die
Kassetten sind für Daten- und Video-Anwendungen geometrisch
gleich, es kommt jedoch unterschiedliches Bandmaterial zum
Einsatz.

Farblaserdruck 
Digital-Druck von Covers, Inlays und 4-seitigen Booklets
Fehlerkorrektur 
Das Revolutionäre an der digitalen Speicherung von Daten
(Audio, Video, Computerdaten) sind die ausgeklügelten
Möglichkeiten der Fehlerkorrektur, d.h. der Restaurierung
zerstörter (eigentlich schon verlorener) Daten. Dazu
bedient sich das CompactDisc-System mehrerer voneinander unabhängiger,
aber in der Summe zusammenwirkender Korrektursysteme. Siehe
auch Interleaving, CIRC, E32, ECC, EDC, Frame Burst.
Frame Burst 
Um eine Aussage über die Qualität einer CD treffen
zu können, ist es wünschenswert, etwas über
die Verteilung der aufgetretenen digitalen Fehler zu wissen.
Das ist der Ansatz des Frame-Burst oder FBL. Dieser Parameter
zeigt die Anzahl aufeinanderfolgender fehlerhafter Datenblöcke.
Freistellungserklärung 
Bei gemapflichtigem Repertoire, ist vor Produktionsbeginn
eine Freistellungserklärung nötig. Sobald diese
Bestätigung beim CD-Brennwerk vorliegt, kann die Produktion
beginnen. -> Siehe GEMA

GEMA 
Gesellschaft für Musikalische Aufführungs- und mechanische
Vervielfältigungsrechte. Die GEMA ist aufgrund des Urheberwahrnehmungsgesetzes
in Deutschland allein zugelassene Verwertungsgesellschaft
zur Wahrung der Urheberrechte an Werken der Musik.
Alle Hersteller von Tonträgern sind verpflichtet, jede
Tonträgerproduktion der GEMA zu melden. Bei Tonträgern,
die kein GEMA-Repertoire enthalten, fällt keine GEMA-Gebühr
an, angemeldet werden muß die Produktion trotzdem.
Bei gemapflichtigem Repertoire, ist vor Produktionsbeginn
eine Freistellungserklärung nötig. Sobald diese
Bestätigung beim CD-Brennwerk vorliegt, kann die Produktion
beginnen.
GEMA-Generaldirektion
Bayreuther Str. 37/38
10787 Berlin
Tel.: 030/21245-00
Fax: 030/21248-950
GEMA-Generaldirektion
Rosenheimer Str. 11
81667 München
Tel.: 089/48003-00
Fax: 089-48003-969
Glassmastering 
Unter dem Begriff Glassmastering wird die gesamte Herstellung
der Produktionswerkzeuge zusammengefasst. Zunächst wird
mit der Information vom Premaster (CD-R oder Exabyte) ein
Laserstrahl moduliert, der die Daten auf eine speziell beschichtete
Glasplatte, das Glassmaster, überträgt. Diese wird
metallisiert und in einem galvanischen Prozess bildet sich
eine Schicht aus Nickel, die Matrize (Stamper). Nach dem Abtrennen
der Matrize vom Glassmaster und der abschliessenden Bearbeitung
(Polieren, Stanzen, Testen) kann diese Matrize in das Werkzeug
einer Spritzgussmaschine eingebaut und können CDs gespritzt
werden. Ist eine grössere Auflage geplant, so wird diese
erste Matrize als Vater bezeichnet und in weiteren Durchläufen
durch die Galvanik werden von diesem Mütter und Söhne
(letztere sind wiederum Stamper) gezogen.
Green Book 
Dieser Standard definiert das CD-I Multimedia System für
Privatgebrauch, Ausbildung und Training.
Er beschreibt das Disc Layout, die Dateistruktur (basierend
auf ISO 9660), die Daten-Encoding-Formate und die Architektur
der Hardware sowie das Betriebs-System, das für das Abspielen
von CD-I Discs verwendet wird. Wie auch CD-ROM XA, verwenden
CD-I Discs Modus2-Sektoren, um das De-Interleaving von Audio,
Video und anderen Daten einfacher zu machen.
GVL 
Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten. Die
GVL ist eine Verwertungsgesellschaft, in die ausübenden
Künstler und Tonträgerhersteller ihre so genannten
"Zweitverwertungsrechte" einbringen.
GVL
Heimhuder Str. 5
20148 Hamburg
Tel.: 040/4117070

HFS 
Dieses Datei-System nutzt die Vorzüge des MacIntosh Betriebssystems
(z.B.: Grafische Oberfläche, Dateinamen bis 32 Zeichen).
Hybrid-Disc 
Für diesen Begriff existieren folgende Deutungen:
- CD, deren einer Teilbereich ReadOnly und ein anderer ReadWrite
ist.
- CD-ROM, die Daten für zwei oder mehr Computerplattformen
enthält.
Die eigentlich richtige Bezeichnung ist Multi-Plattform-Disc.
(Diese Deutung einer Hybrid-CD hat sich im Premasterbereich
durchgesetzt)
- CD-ROM, die logisch mit einer Online-Datenquelle (Internet,
BBS) verknüpft ist,
d.h. aktuelle Daten bei Bedarf anfordert.
- DVD, die Daten im CD- und im DVD-Format enthält. DVD,
die Daten im Video- und
im ROM-Format enthält und damit im Video-Player
und im Computer nutzbar ist.
High Sierra 
Auf dieses Format zur Datenspeicherung auf CDs einigten sich
die führenden Computerhersteller sowie Sony und Philips
1986. Als Standard hatte das HSF nur bis Ende 1987 Bestand,
als es von der ISO 9660 abgelöst wurde. Es ist weitgehend
mit der ISO-Norm identisch

Interleaving 
Der Schutz der Nutzerdaten vor Beschädigung, der allen
CD-Formaten gemein ist, beginnt mit ihrer mehrstufigen Verschachtelung
(Interleaving), so dass ursprünglich aufeinanderfolgende
Daten über einen grösseren Abschnitt des Tracks
verteilt werden und dadurch eventuell auftretende lokale Defekte
beschädigte Datensätze zeitlich dehnen, wodurch
eine nachfolgende Rekonstruktion wesentlich erleichtert wird.
Siehe auch Fehlerkorrektur, ECC, EDC, E32, CIRC.
ISO 9660 
Die ISO (International Standards Organisation) 9660 Spezifikation
definiert eine Dateistruktur für CD-ROM. Sie ermöglicht
dem Computersystem den Zugriff auf die Dateien. PC CD-ROMs
verwenden ISO 9660, während die High Sierra Group Version
für MacIntosh CD-ROMs verwendet wird.
Der ISO 9660 Standard beschränkt die Zeichenzahl und
-art in den Datei- und Verzeichnisnamen. Ebenfalls wird die
Tiefe der Verzeichnisverschachtelung begrenzt.
Level 1: Dieses ist der allgemeinste Level und beinhaltet
die kleinste Gemeinsamkeit der Betriebssysteme Unix, MS-DOS,
Windows, Macintosh und Amiga. Der Dateiname ist auf 8.3 Zeichen
begrenzt und die maximale Verzeichnistiefe sind 8 Verschachtelungen.
Zulässige Zeichen sind A-Z, 0-9, _.
ISO 9660 Level
2 
Da nicht alle Betriebssysteme die Dateinamen auf 8+3 Zeichen
beschränken, wurde als Erweiterung zur ISO 9660 der Level
2 definiert, der längere Dateinamen bis 30 Zeichen und
diverse Sonderzeichen in den Namen ermöglicht. Dies wird
hauptsächlich für Apple HFS, AMIGA-DOS, OS/2 und
Windows NT genutzt. Siehe auch ISO 9660, Joliet, Romeo, Rock
Ridge Extension.

JAZ
Wechselplattenspeicher mit 1 GByte Kapazität. Die Geschwindigkeit
des Datenzugriffs und der Übertragung erreicht nahezu
Festplattenleistung.
Jewelbox 
Standard-Verpackung der CD. Die Jewelbox besteht in der häufigsten
Variante aus einer klaren Box mit einem schwarzen Tray. Informationen
über Inhalte können auf einlegbare Booklets, Inlays
oder Covercards gedruckt werden. Mittlerweile haben sich aus
der Jewelbox viele verschiedene Varianten entwickelt z.B.
die dünnere Slimline-Box oder die Ultrabox.
Jitter 
Jitter ist ein Qualitätsparameter einer CD und kennzeichnet
Abweichungen von der Sollänge der Pits, die u.U. zu einer
Falschinterpretation der Daten führen, da bekanntlich
in der Länge der Pits die Information kodiert ist.
Joliet 
Dies ist ein von Microsoft entwickeltes Dateisystem, welches
zusätzlich zu dem unter MS-DOS üblichen System mit
dem Dateinamenformat 8+3 Zeichen, Namen mit bis zu 128 Zeichen
verwaltet.

Kopierschutz 
Kopierschutzverfahren bestehen in der Regel aus drei Komponenten:
1. Ein Hardware-Schlüssel, der nicht kopiert werden kann,
dient beim Start der Anwendung zur Authorisierung der Programm-Kopie
(auf CD oder Festplatte). Dieser Schlüssel kann ein Dongle
oder aber die CD selbst sein. Im letzteren Fall muss die CD
über bestimmte, nicht kopierbare Merkmale verfügen.
2. Eine Programmroutine, die das Vorhandensein des Schlüssels
überprüft und nur dann den Start der Anwendung gestattet,
wenn dieser gefunden wurde. Alternativ kann die Anwendung
in einem Demo-Mode o.ä. gestartet werden.
3. Ein Dekryptionsprogramm, welches den verschlüsselten
(durcheinandergebrachten) Programmcode der Anwendung entschlüsselt
(ordnet) und so in einen startbaren Zustand versetzt. Gängige
Kopierschutzverfahren sind Laserlock, SafeDisk und ProtectCD.

Ländercode 
Verschiedene Länder haben unterschiedliche Ländercodes
(entspricht Regionalcodes), die bei der DVD Herstellung hinterlegt
werden können. Eine DVD kann in einem DVD-Player nur
dann abgespielt werden, wenn die hinterlegten Ländercodes
übereinstimmen. Es gibt auch DVDs die ländercodefrei
sind.
Code 1 Ländercode für die Regionen USA/Kanada
Code 2 Ländercode für die Regionen Europa/Japan/Mittlerer
Osten/Südafrika
Code 3 Ländercode für die Regionen Indonesien/Philippinen/
Vietnam
Code 4 Ländercode für die Regionen Australien/Neuseeland/
Südamerika
Code 5 Ländercode für die Region Russland und ehem.
GUS-Staaten
Code 6 Ländercode für die Region China
Bei DVD-Authoring können Sie diese Code`s auswählen
oder ländercodefrei produzieren
Lead-In 
Im Lead-In steht im Subcode des Datenstroms das Inhaltsverzeichnis
einer CD. Dieser Bereich erstreckt sich zwischen den Radien
23 bis 25 mm. Siehe auch Lead-Out, Programmbereich, Session.
Lead-Out 
Der Lead-Out bildet den Abschluss des Programmbereiches und
schliesst jeweils unmittelbar an die Post-Gap des letzten
Tracks an. Siehe auch Lead-In, Programmbereich, Session.

Mastering 
Das Mastering ist ein Sammelbegriff für alle Produktionsstufen,
die der eigentlichen Replikation einer CD vorausgehen. Zum
Mastering gehören das Premastering, das Glassmastering
und die Galvanik.
MixedMode
(Audio Combined) 
Für die multimediale Präsentation von Musik wurde
mit der MixedMode-CD eine Festlegung getroffen, die es ermöglicht,
auf einer CD-DA auch ROM-Daten unterzubringen. Problematisch
ist, dass sich die ROM-Daten immer im ersten Track einer CD
befinden müssen. Da einige CD-Player nicht wie vorgesehen
stummschalten und die ROM-Daten als Audio interpretieren,
kann dies in Einzelfällen zur Beschädigung einer
HiFi-Anlage führen. Siehe auch Blue Book.
MP3 
Audio-Format mit einer hohen Kompression von Daten bei sehr
geringem Verlust von Tonqualität.
Eine CD mit MP3-Dateien ist technisch betrachtet eine CD-ROM,
obwohl Audio-Daten auf der CD gespeichert sind. Viele moderne
CD-Player und DVD-Spieler sind inzwischen in der Lage, MP3-CDs
abzuspielen.
MPEG-1, -2 
Dies sind Kompressionsalgorithmen für Video, die auf
der Video-CD und der CD-i (MPEG-1) und der DVD-Video (MPEG-2)
Anwendung finden. Während MPEG-1 etwa die Qualität
von VHS-Video erreicht, genügt MPEG-2-Video den Qualitätsansprüchen
von Sendestudios.
Multimedia 
Integration verschiedener medialer Darstellungsformen (Text,
Bild, Audio, Video) auf standardisierter technischer Basis.
Multisession 
Um die Kapazität eines CD-R Mediums effektiver auszunutzen,
können Daten in mehreren Sitzungen (Sessions) auf die
CD geschrieben werden. Jede für sich besteht aus Lead-In,
Programmbereich und Lead-Out. Die Daten der einzelnen Sessions
können logisch verknüpft werden, so dass sie für
den Nutzer als zusammenhängende Datenstruktur erscheinen.
Als Eingangsmedium für die CD-ROM Fertigung ist eine
Multisession-CD-R nicht geeignet.

Offsetdruck 
Die Bedruckung von CDs im Offsetdruckverfahren erfolgt in
einem feinen Raster. Damit ist dieses Verfahren insbesondere
für den Aufdruck von Fotos und sehr filigranen Motiven
geeignet. Für den Offsetdruck auf CD oder DVD kommt ein
spezielles Trockenoffset-Verfahren zum Einsatz.
Für dieses werden jedoch spezielle Farben benötigt,
so dass die Bedruckung nur in Euroskala erfolgen kann. Bis
zu 2 Sonderfarben können nachträglich und mit Siebdruck
gedruckt werden. Es wird eine Druckplatte belichtet, welche
nur an den Stellen Farbe aufnimmt, wo sich das Druckmotiv
befindet.
Orange Book 
Dieser Standard definiert CD-Recordable Medien sowie WORM
und wiederbeschreibbare Magneto Optical Discs, die eine kostengünstige
Alternative für die Produktion von kleinen Disc-Auflagen
darstellt, im Gegensatz zur industriellen Herstellung von
CDís.
Das Orange Book enthält drei Bereiche
-
Orange Book Part I: Definition für
Magneto Optical Discs
-
Orange Book Part II: Definition für
CD-Recordable
-
Orange Book Part III: Definition für
CD-Rewritable

Packet Writing 
Weil beim Schreiben von Daten im Multisession-Verfahren viel
Platz für Lead-In, -Out und Link-Bereiche verschenkt
wird, wurde das Packet Writing entwickelt, mit dem sich eine
CD-R virtuell wie eine Festplatte ansprechen lässt und
die Daten in kleinen Inkrementen geschrieben werden. Daten
können jedoch nur scheinbar gelöscht werden; sie
werden als ungültig gekennzeichnet.
PAL 
Der Phase Alternation Line-Standard wurde von Telefunken entwickelt.
Ein Fernsehbild besteht demnach aus zwei Halbbildern, die
zusammen 625 Zeilen haben.
Passermarkierung 
Positionierungsmarkierung der CD für den Druck
Photo-CD 
Ein Standard von Kodak und Philips, um Kleinbild-Negative
und Dias digitalisiert in mehreren Sessions auf einer CD zu
speichern. Die Daten werden in Mode 2, Form 1 aufgezeichnet
und in mehreren Sessions abgelegt. Damit entsprechen sie dem
Orange Book, Teil II (Multisession). Abhängig von den
verfügbaren Treibern und Applikationen können Photo-CDs
auf Photo-CD-Playern, CD-i-Playern, PCs (IBM, Amiga, Apple
Macintosh usw.) und auf 3DO-Stationen abgespielt werden. Neben
der herkömmlichen Photo-CD gibt es noch einige abgeleitete
Formate für spezielle Anwendungsfälle: Pro-Photo-CD,
Photo-CD Portfolio, u.a.
Pit und Land 
Information wird auf der CD in Vertiefungen, den Pits, kodiert.
Der Laserstrahl, der die Information von der CD liest, wird
durch die Übergänge zwischen Pit und Land (der umgebenden
Oberfläche) moduliert.
Post-Gap 
Einige CD-Formate erfordern eine Umschaltung der Trackmodi
z.B. von ROM auf Audio. Die Post-Gap (nachfolgende Pause)
ist die Pause nach einem Track, in der u.a. der Trackmodus
umgeschaltet wird. Sie muss eine Länge von 150 Sektoren
(gleich 2 Sekunden) haben.
Pre-Gap 
Die Pre-Gap (führende Pause) wird vor Beginn eines Tracks
geschrieben. Ihre Dauer beträgt zwischen Tracks desselben
Typs 2 Sekunden (150 Sektoren). Folgt ein Track anderen Typs
(z.B. MixedMode), sollte die Pre-Gap 3 Sekunden lang sein.
Premaster 
Vorlage, für das Produzieren einer CD oder DVD. Dies
stellt bei der CD-Produktion eine CD-R dar, bei der DVD-Produktion
eine DVD-R.
Premastering 
Beim Premastering werden die Daten des Kunden (Audio, Video,
ROM) in ein Format überführt, welches im Glassmastering
weiterverarbeitet werden kann. Dieser Schritt umfasst die
Formatierung nach Yellow Book, Red Book oder einem anderen
Format. Resultat des Premasterings ist ein Datenträger,
dessen Inhalt genau dem der zu vervielfältigenden CD
entspricht.
Private-Label-CD/DVD 
Leere, vorbedruckte CD-R/DVD-R (Rohlinge) mit dem gewünschten
Firmen-Label oder sonstigen Aufdrucken wie z.B. Seriennummern
Programmbereich 
Der Programmbereich einer CD enthält in maximal 99 Tracks
die eigentlichen Daten, auf die der Nutzer zugreifen kann.
Er reicht von 25 bis maximal 58 mm Radius. Siehe auch Lead-In,
Lead-Out, Session.
Prüfexemplar 
Prüfexemplare werden zur Klärung der Ausführungsdetails
und der Druckqualitäten erstellt. Sie werden dem Kunden
vor Produktionsbeginn zur Freigabe vorgelegt.
Bei Produktion ohne Prüfexemplar können keine Reklamationen
bezüglich Druckqualität und Ausführung akzeptiert
werden.
Push-Pull-Signal 
Das Push-Pull-Signal wird mittels einer speziell geteilten
Fotodiode direkt aus dem reflektierten Laserlicht eines CD-Lesegerätes
gewonnen und ist ein Mass für die seitlichen Flanken
der Informationsspur. Es bildet die Grundlage der Spurnachführung
des Lasers bei CD-Playern mit Einstrahl-Laseroptik.
Qualitätskontrolle 
Alle unsere Produkte unterliegen einer ständigen Qualitätskontrolle.
Es werden selbstverständlich alle von Kunden eingehenden
Datenträger auf Viren geprüft und nur qualitativ
hochwertige Rohlinge verwendet, die unserem hohen Standard
entsprechen.

Red Book 
Dieser Standard definiert die physikalischen Eigenschaften
von Compact Discs, das PCM Encoding-Format und die Subcode
Channels. Der Red Book Standard formt die Basis für alle
anderen Compact Disc Standards, die mit dem Red Book kompatibel
sein müssen. CD+G (graphics) ist eine Erweiterung zu
normalen Audio Discs. CD+G verwendet die Subcode Channels,
um Texte und Graphiken für das Abspielen auf geeigneten
Geräten zu speichern.
Replikation 
Der eigentliche Vervielfältigungsprozess beginnt mit
dem Plastifizieren des Ausgangsmaterials Polycarbonat-Granulat
bei ca. 300°C und dem Spritzen der CDs. Wenn die CDs
die Spritzgussmaschine verlassen, sind sie zwar noch transparent,
enthalten jedoch schon die Information in Form der Pit-Struktur.
Damit der Laserstrahl die Daten in einem CD-Player oder CD-ROM-Laufwerk
auch erkennt, ist die Beschichtung (Sputtering) mit einem
reflektierenden Material (meist Aluminium) notwendig. Um die
sehr dünne Metallschicht zu schützen, wird die CD
abschliessend mit einem Schutzlack versiegelt (Coating). Ein
Scanner tastet die CDs optisch ab und erkennt automatisch
diejenigen Discs, welche optische Defekte haben und damit
nicht dem Qualitätsstandard entsprechen, woraufhin sie
aussortiert werden. Digitale Fehler können derzeit nur
Offline in designierten Inspektionsgeräten durch vollständiges
Auslesen der Nutzerdaten festgestellt werden. Dazu werden
die Chargen während der Produktion stichprobenartig kontrolliert.
Rock Ridge Extension 
Um den Anforderungen des Betriebssystems UNIX und seiner Derivate
gerecht zu werden, wurde die Rock Ridge Extension als Ergänzung
zum ISO 9660 definiert. Damit ist es u.a. möglich, Dateinamen
mit bis zu 256 Zeichen Länge auf einer CD zu speichern
und Zugriffsrechte auf Daten umfassend zu regeln. Siehe auch
ISO 9660, ISO 9660 Level 2.
Romeo 
Dieses Dateisystem unterstützt unter Win95 und WinNT
Dateinamen mit bis zu 128 Zeichen Länge, jedoch nicht,
wie Joliet, parallel dazu MS-DOS-Namen (8+3).

Session 
Eine SingleSession-CD besteht aus Lead-In, Programmbereich
und Lead-Out. Wird mehr als eine Session auf einer CD-R aufgezeichnet,
so spricht man von einer Multisession-CD. Anwendungsbeispiele
sind die Photo-CD und die CD-Extra (Enhanced CD).
Sektor 
Der Sektor ist die kleinste adressierbare Informationseinheit
auf einer CD und enthält 2352 Bytes. Über deren
Ausnutzung enscheidet das CD-Format. Bei der CD-DA stehen
alle Bytes für Audiodaten zur Verfügung, bei der
CD-ROM wegen der zusätzlichen Fehlerkorrekturdaten nur
2048 Bytes.
Siebdruck 
Beim Siebdruck auf CDs wird ein feines Sieb zuerst mit einer
dünnen Auflage eines fotoempfindlichen Materials beschichtet.
Diese Schicht wird dann durch den Druckfilm belichtet. Infolge
des Belichtens wird die Schicht wasserunlöslich. Die
unbelichteten Bereiche des Siebs, die unter den schwarzen
Stellen des Films lagen, können ausgewaschen werden.
So erhält man eine Schablone für den Druck. Beim
Druck wird die Farbe mittels einer Rakel über das Sieb
und durch die ausgewaschen Stellen gestrichen.
Subcode 
Der Subcode wird gemeinsam mit den Nutzerdaten (Audio, Video,
ROM) auf eine CD geschrieben. Er enthält Informationen
die ein Player benötigt, um gewünschte Daten auf
der CD zu finden. Im Subcode stehen z.B. der TOC, die Spielzeit
und Indizes einer CD, die von Audio CD-Playern angezeigt werden.
Fortgeschrittene Formate (CD+G, CD-Text) speichern im Subcode
zusätzliche grafische oder textliche Informationen zum
Inhalt der Audiotracks.
SyQuest 
Familie von Wechselplatten oder Cartridges mit Kapazitäten
von 44, 88, 105, 200 oder 270 MByte.

TOC (Table Of Contents) 
Der TOC ist das Inhaltsverzeichnis, in dem alle Tracks (ausser
CD-i-Tracks) einer CD aufgelistet sind. Er steht zu Beginn
einer CD im Lead-In Bereich, im Subcode.
Track 
Die Daten auf einer CD sind in Tracks organisiert, die ihrerseits
wiederum aus Sektoren bestehen. Tracks enthalten i.d.R. Daten
eines Typs (ROM, Audio oder Video). Ausnahme ist die CD-ROM/XA.


Video-CD 
Sie ist ein Distributionsmedium für Filme im bildschirmfüllenden,
digitalen MPEG-Videoformat zur Wiedergabe auf TV-Geräten.
Die Aufzeichnung der Videodaten erfolgt in Mode 2. Zur Wiedergabe
werden ein CD-i-Player mit Full-Motion-Erweiterung oder ein
Computer mit MPEG-Decoder benötigt. Video CDës mit qualitativ
hochwertigen Video und Audio-Daten werden für das Abspielen
auf einer Reihe von Plattformen hergestellt. Video Compact
Discs bieten gegenüber VHS Bändern einige Vorteile,
einschliesslich der verbesserten Qualität, der unbegrenzten
Lebensdauer, dem direkten und beliebigen Zugriff, der kompakten
Form und der Tatsache, dass sie auf CD-I Playern, Video CD
Playern und Personal Computern mit MPEG Decoder (Software
oder Karte) abgespielt werden können.

White Book 
Dieser Standard definiert Video Compact Discs, die MPEG Audio
und Video für hauptsächlich lineare Videoanwendungen
enthalten. Video Compact Discs sind CD-ROM XA Discs, die auch
für das Abspielen auf CD-I Playern sowie jeder anderen
Hardware, die MPEG-1 Daten entschlüsseln können,
geeignet sind.

XA 
eXtended Architecture, erweiterter CD-Rom Standard der Struktur
für Multimedia-CDs. Erkennt wie der Yellow Book Standard
zwei unterschiedliche Sektorformate.
XVCD (Extended Video
CD) 
XVCD steht für Extended VideoCD. Die Änderung zur
Video-CD besteht darin, dass die Bitrate bis zu 3.5MBit/s
betragen kann (VCD: 1.5MBit/s). Leider unterstützen nicht
alle Laufwerke, die Video-CDs lesen können, dieses Format.

Yellow Book 
Dieser Standard definiert CD-ROM (Compact Disc Read Only Memory),
die hauptsächlich im Computerbereich Verwendung finden.
Die Daten werden in Modus1-Sektoren gespeichert, wobei jeder
Sektor aus 2.048 Bytes Anwenderdaten und einem erweiterten
Datenkorrekturcode (ECC) besteht.
Als Erweiterung zum CD-ROM Standard definiert CD-ROM XA (XA
steht für eXtended Architecture) Modus2-Sektoren, die
einen Sub-Header beinhalten, der die Sektorart beschreibt.
Die Arten gliedern sich in Form1-Sektoren mit 2.048 Bytes
Daten und ECC oder in Form2-Sektoren mit 2.324 Bytes Daten
ohne ECC. Weiterhin besteht die Möglichkeit, eine CD
in mehrere Sessions zu unterteilen.

ZIP 
Speichermedium, welches auf einer 3,5"-Cartridge 100 MB oder
250 MB Daten fassen kann.
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